Jede Farbe separat prüfen
Ein kleiner Test mit kurzer Einwirkzeit für jede einzelne Graffitifarbe – auch dann, wenn die Farben direkt nebeneinander oder übereinander lagen.
Referenz · Fahrzeug-Graffitientfernung
Im Auftrag des niederländischen Personenbeförderungsunternehmens Munckhof hat Immovate großflächige Graffiti an einem Reisebus entfernt. Im Mittelpunkt stand der Erhalt des Fahrzeuglacks: Weder die eingesetzten Löser noch der Druck beim Reinigen durften die vorhandene Oberfläche angreifen. Deshalb führten wir für jede Graffitifarbe einzeln einen kleinen Test mit kurzer Einwirkzeit durch. Eine besondere Herausforderung war die bitumenhaltige schwarze Farbe, die wir unter anderem mit Scheidel COCOpaste gezielt lösen konnten.

Auf dem Reisebus lagen unerwünschte Sprühfarben über einer Lackierung, die weiter genutzt werden sollte. Die entscheidende Aufgabe war, diese Fremdfarben zu entfernen, ohne dabei den vorhandenen Lack oder die Fahrzeugbeschriftung anzugreifen. Eine saubere Fläche allein genügt nicht, wenn ihre Oberfläche durch die Reinigung beschädigt wird.
Falsche Chemie hätte nicht nur das Graffiti, sondern auch die ursprüngliche Lackierung anlösen können. Zu viel Druck beim Strahlen oder Abspülen hätte ebenfalls Schäden verursachen können. Hartnäckige Stellen waren deshalb kein Anlass, einfach aggressiver zu reinigen: Für uns zählte die passende Kombination aus Löser, kurzer Prüfung und materialgerechter Bearbeitung.
Die Vorherbilder zeigen große graue und silberfarbene Füllungen mit dunklen Konturen, zusätzliche schwarze Schriftzüge und gelbe Markierungen. Die Farbe erstreckt sich über mehrere Karosserieteile. Besonders auffällig ist die Überlagerung der vorhandenen Beschriftung auf der Seitenwand.
Die sichtbaren Farben bildeten keine einheitliche Farbschicht. Unterschiedliche Sprühfarben können verschiedene Bindemittel und weitere Bestandteile enthalten und deshalb unterschiedlich auf Löser reagieren. Hinzu kamen Fugen zwischen Gepäckklappen, Griffmulden und die vorhandene Beschriftung. Sowohl die Fremdfarbe als auch der Untergrund mussten einzeln betrachtet werden.
Wenn Ihr Pkw oder Transporter betroffen ist, beschreibt unsere Leistungsseite Graffiti vom Auto entfernen die Materialprüfung, Kostenfaktoren und Anfrage im Detail.



Vor der weiteren Bearbeitung testeten wir jede am Bus verwendete Graffitifarbe separat auf einer kleinen Fläche mit kurzer Einwirkzeit. So bestimmten wir, welcher Entferner beziehungsweise Löser zur jeweiligen Farbe passte. Gleichzeitig musste die vorhandene Lackierung erhalten bleiben. Die Reaktion auf einen schwarzen Schriftzug sagte noch nicht aus, wie sich die grauen, silberfarbenen oder gelben Bereiche mit demselben Mittel behandeln ließen.
Ein kleiner Test mit kurzer Einwirkzeit für jede einzelne Graffitifarbe – auch dann, wenn die Farben direkt nebeneinander oder übereinander lagen.
Entscheidend war, ob sich die Fremdfarbe lösen ließ, ohne die ursprüngliche Oberfläche anzugreifen. Nur sichtbare Veränderungen am Graffiti zu betrachten, hätte nicht ausgereicht.
Die Testergebnisse bestimmten die Produktauswahl je Farbe. Ein Mittel, das bei einer Farbe passte, war damit noch nicht für alle anderen Bereiche freigegeben.
Bei diesem Auftrag war die schwarze Graffitifarbe bitumenhaltig. Das schränkte die Möglichkeiten einer lackschonenden Entfernung stark ein. Ein Verfahren, das eine andere Sprühfarbe gut löst, musste bei diesem Schwarz noch lange nicht funktionieren. Den Misserfolg eines Mittels mit mehr Druck oder wahllos stärkerer Chemie auszugleichen, hätte den Buslack gefährdet.
Wir arbeiteten hier unter anderem mit Scheidel COCOpaste. Bei der bitumenhaltigen schwarzen Farbe erzielten wir damit eine sehr gute Lösewirkung. Auch diesem Einsatz ging ein kleiner Test mit kurzer Einwirkzeit voraus. Die Zuordnung erfolgte anhand der konkreten Reaktion von Graffitifarbe und Fahrzeugoberfläche.
Scheidel beschreibt COCOpaste als Bitumen- und Graffitientferner für entsprechende Sprays und verlangt eine Prüfung der Untergrundverträglichkeit. Der erfolgreiche Einsatz an diesem Bus bedeutet deshalb nicht, dass das Produkt ungeprüft auf jedem Lack, jeder Folie oder jeder Beschriftung eingesetzt werden kann.
Die Bildserie hält unterschiedliche Arbeitsstadien fest. Auf der frühen Aufnahme sind bereits bearbeitete beziehungsweise verschmierte Bereiche neben noch klar erkennbaren Graffitiformen zu sehen. Weitere Bilder zeigen die manuelle Bearbeitung und das Abspülen an der Seitenwand.
Die sichtbare Sprühlanze war kein Ersatz für die vorherige Auswahl des passenden Lösers. Die gelöste Farbe musste abgenommen und abgespült werden, ohne den Lack durch übermäßigen Druck zu belasten. Ein nasses oder verschmiertes Zwischenbild zeigt dabei noch nicht das Ergebnis: Entscheidend sind die entfernte Fremdfarbe und der Zustand der darunterliegenden Oberfläche.



Die Graffitiformen überziehen mehrere Klappen und deren Griffe. Eine große Fläche ist deshalb in viele einzelne Anschlüsse gegliedert – dort darf gelöste Farbe nicht einfach übersehen werden.
Das Graffiti verdeckte Teile des ursprünglichen Schriftzugs. Auf den Ergebnisbildern ist dieser wieder sichtbar. Die Beschriftung ist ein eigener Bestandteil der Oberfläche, nicht nur Dekoration.
Die Fotos zeigen verschiedene Fahrzeugbereiche mit unterschiedlichen Formen und Anbauteilen. Das Heck muss separat betrachtet werden; eine saubere Seitenansicht allein dokumentiert nicht den gesamten Schaden.
Die Ergebnisaufnahmen zeigen die gereinigten Seitenflächen und das Heck. Die zuvor dominierenden großflächigen Schriftzüge sind auf diesen Bildern nicht mehr zu sehen. Die weißen Karosserieteile und die ursprüngliche Fahrzeugbeschriftung treten wieder in den Vordergrund.
Die Vorheraufnahmen entstanden bei Tageslicht, die Nachherbilder am Abend. Wir zeigen sie deshalb als getrennte, beschriftete Originalfotos und nicht als vermeintlich deckungsgleichen Schieberegler. Die abweichenden Lichtverhältnisse sind sichtbar und gehören zur Dokumentation dieses Einsatzes.




Ob Pkw, Transporter oder Reisebus: Senden Sie eine Gesamtansicht, Nahbilder und Angaben zu Lack beziehungsweise Folie. Auf der Seite Graffiti vom Auto entfernen lassen finden Sie den Ablauf und Antworten zu Kosten, Materialverträglichkeit und Zeitplanung.
Unsere Arbeit an weiteren Untergründen finden Sie unter Graffitientfernung Berlin. Für diese Fahrzeugreferenz werden keine Fassadenpreise oder pauschalen Strahlverfahren übernommen.
Die Originalfotos dokumentieren diesen Auftrag. Die verwendete Produktauswahl ist eine eigene Projekterfahrung und keine allgemeine Freigabe für andere Fahrzeuglacke.
Dokumentation und nachvollziehbare Qualitätsbewertung sind Bestandteile des Qualitätsstandards der Gütegemeinschaft Anti-Graffiti. Fachquelle: Gütegemeinschaft Anti-Graffiti – Qualitätsstandard
Für andere lackierte Flächen: Originallack bei der Graffitientfernung erhalten und chemische Reinigung richtig einordnen.
Neben Bussen können Sie auch Graffitientfernung an Bahnen und U-Bahnen bei Immovate anfragen. Fahrzeugmaterialien, Arbeitsbedingungen und verfügbare Standzeiten werden für jeden Einsatz gesondert abgestimmt.
Dokumentieren Sie das Graffiti am Bus mit Gesamtansichten und Nahaufnahmen, bevor Sie mit der Reinigung beginnen. Halten Sie fest, wann der Schaden entdeckt wurde und ob bereits Reinigungsmittel eingesetzt wurden. Für die weitere Planung helfen Angaben zu Folierung, Nachlackierungen, Standort und nächster geplanter Abfahrt.
Eine Neulackierung ist bei Graffiti am Bus nicht automatisch nötig. Zunächst wird geprüft, ob sich die Sprühfarbe entfernen lässt und der vorhandene Fahrzeuglack erhalten werden kann. Lackzustand, frühere Reparaturlackierungen und Graffitifarbe bestimmen die Möglichkeiten. Eine Probefläche hilft, das erreichbare Ergebnis und mögliche weitere Arbeiten zu beurteilen.
Ob Busbeschriftung und Folierung erhalten werden können, hängt vom Material, seinem Zustand und der Graffitifarbe ab. Lack, bedruckte Folie, aufgeklebte Schriftzüge und Kunststoffteile werden getrennt geprüft. Eine Behandlung, die auf der lackierten Karosserie passt, wird nicht ungeprüft auf die Beschriftung übertragen. Angaben zum Folienprodukt oder zu früheren Reparaturen helfen bei der Vorbereitung.
Auch bei großflächigem oder mehrfarbigem Graffiti kommt eine Entfernung am Bus infrage. Entscheidend sind die einzelnen Farben und die darunterliegenden Oberflächen. Probeflächen zeigen, welche Behandlung geeignet ist. Gepäckklappen, Griffe, Fugen und Übergänge zur Beschriftung werden gesondert berücksichtigt, damit der gesamte betroffene Bereich in die Planung eingeht.
Die Kosten einer Graffitientfernung am Bus in Berlin richten sich nach Fläche, Farbschichten, betroffenen Bauteilen und Zustand von Lack oder Folie. Auch Zugänglichkeit und Arbeitsort beeinflussen den Aufwand. Immovate erstellt ein Angebot für die vereinbarten Fahrzeugbereiche. Gesamtansichten und Detailfotos helfen bei der ersten Einschätzung; notwendige Materialprüfungen werden anschließend abgestimmt.
Die Dauer der Graffitientfernung am Bus hängt vom Schadensumfang, den Farben, den betroffenen Bauteilen und den nötigen Materialprüfungen ab. Nach Sichtung des Schadens stimmt Immovate ein voraussichtliches Zeitfenster mit Ihnen ab. Nennen Sie die nächste geplante Abfahrt und verfügbare Standzeiten, damit sich die Reinigung in Ihren Fahrzeugeinsatz einplanen lässt.
Eine Graffitientfernung auf dem Betriebshof ist möglich, wenn Standort und Arbeitsbedingungen zur vorgesehenen Behandlung passen. Vorab werden Arbeitsraum, Zugang zu den betroffenen Busseiten und die Bedingungen für die Reinigung geklärt. Falls Reinigungswasser anfällt, gehört auch das Auffangen und Entsorgen zur Planung. Ein Foto des Stellplatzes hilft bei der Abstimmung.
Mehrere betroffene Busse können Sie gemeinsam bei Immovate anfragen. Ordnen Sie jedem Fahrzeug Fotos, Standort und verfügbare Standzeiten zu. Schäden und Oberflächen werden je Bus beurteilt; ein geeignetes Verfahren wird nicht ungeprüft auf den gesamten Fuhrpark übertragen. Die Reihenfolge der Arbeiten lässt sich anschließend mit Ihrer Einsatzplanung abstimmen.
Für Graffitientfernung an Bussen in Berlin erreichen Sie Immovate Management per WhatsApp unter +49 175 3779222 oder per E-Mail an info@immo-vate.de. Senden Sie Fahrzeugfotos, Standort und ein gewünschtes Zeitfenster. Bekannte Angaben zu Lack, Folierung und bisherigen Reinigungsversuchen helfen dabei, die nächsten Schritte bis zum Angebot zu klären.
Die Angaben zu den Einzeltests, zur bitumenhaltigen schwarzen Farbe und zum Einsatz von COCOpaste stammen aus unserem Busauftrag. Ergänzende Herstellerinformationen erläutern Produkteigenschaften und Materialprüfung:
Immovate · Persönliche Einschätzung
Fahrzeugtyp, Standort und zwei bis drei aussagekräftige Fotos reichen für den ersten Kontakt. Wir prüfen die nächsten Schritte mit Ihnen.
info@immo-vate.de · Immovate Management GmbH, Voxstraße 1, 10785 Berlin